1.  08/2006 – 08/2010: Eichendorff-Grundschule Berlin
Was soll das dem Personaler sagen? Dass du gelernt hast, wie man liest und schreibt? In deinem Lebenslauf solltest du immer nur die weiterführenden Schulen nennen, wenn du die Schule abgeschlossen hast, nur die zuletzt besuchte Schule mit Abschluss und Abschlussnote. Die Grundschule, geschweige denn der Kindergarten, den du besucht hast, ist für dein Berufsleben absolut irrelevant und sollte daher weggelassen werden.

2.  Mutter: Bettina Meier, Hausfrau / Vater: Wolfgang Meier, Abteilungsleiter bei Daimler
Nein, auch das gehört nicht in deinen Lebenslauf rein. Auch wenn viele meinen, die Personaler damit beeindrucken zu können, wenn die Eltern bei namenhaften Unternehmen beschäftigt sind: Dem Personaler geht es um dich und deine Fähigkeiten, nicht darum, aus welchem Elternhaus du kommst.

3.  Chinesisch: Fließend
Zugegeben, ein bisschen ausschmücken ist im Lebenslauf erlaubt, jedoch solltest du dies nicht unbedingt bei deinen Sprachkenntnissen tun. Stell dir vor, du wirst als Übersetzer mit in ein Meeting genommen und verstehst kein Wort von dem, was dein Gegenüber sagt. Oder du wirst direkt im Bewerbungsgespräch auf deine Kenntnisse getestet. Ziemlich peinlich! Deshalb: Halte dich an die Wahrheit und beschreibe deine Sprachkenntnisse so, wie sie auch wirklich sind.

4.  05/2020 – 10/2020: Selbstfindungsphase
Gib lieber direkt zu, dass du nach deinem Abi für ein halbes Jahr durch Australien gereist bist. Dies muss sogar gar nichts schlechtes heißen, sondern kann dem Personaler zeigen, dass du selbstständig bist und deine Sprachkenntnisse verbessert hast, auch wenn es eigentlich nur ein ziemlich langer Urlaub war, du dich vom Prüfungsstress erholen und noch keine Gedanken an das spätere Berufsleben verschwenden wolltest.

5.  02/2020 – heute: Ehrenamtliches Mitglied der buddhistischen Jugend
Weder religiöses noch politisches Engagement haben in deinem Lebenslauf etwas zu suchen. Erwähne dies nur, wenn deine Religions- oder Parteizugehörigkeit von Vorteil für dich sein könnte und du dich beispielsweise bei einem religiösen Institut bewirbst. Ist dies jedoch nicht der Fall, solltest du dich bedeckt halten und keine Informationen darüber in deinem Lebenslauf preisgeben.

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