Wie werde ich Servierfachkraft / Cammeriere?

Wenn du dich dazu entschieden hast, eine Lehre als Servierfachkraft zu starten, solltest du vorab ein paar nützliche Eigenschaften mitbringen. Dazu gehören unter anderem:

  • Kontaktfähigkeit
  • Freundliches und gepflegtes Auftreten
  • Physische Fitness
  • Fremdsprachenkenntnisse von klarem Vorteil

Um die Lehre als Servierfachkraft problemlos starten zu können, musst du weiterhin zwei formale Zugangsvoraussetzungen erfüllen: Du musst zwischen 15 und 25 Jahre alt sein und ein Abschlussdiplom der Mittelschule haben.

Du bist dir noch etwas unsicher, ob der Beruf zu dir passt? Mache jetzt den Berufs-Check und finde heraus, ob dir eine Lehre als Servierfachkraft liegt.

Bildungsweg

Duale Ausbildung

Empfohlener Schulabschluss

Mittelschulabschluss (Italien)

Lehrdauer

3 Jahr(e)

Was macht eine Servierfachkraft?

Als Servierfachkraft bist du das Bindeglied zwischen den Kunden und der Küche. Zeitgleich sorgst du in kleineren, aber dennoch wichtigen Aufgaben dafür, dass einem reibungslosen Ablauf nichts im Wege steht.

Deine Aufgaben als Servierfachkraft auf einen Blick

  • Beratung: Das Empfehlen und Beraten von Kunden ist das oberste Gebot in deiner Branche.
  • Kassieren: Ob die Abrechnung am Abend oder das Rausgeben des Wechselgeldes, Kassieren bedeutet Umsatz.
  • Servieren: Wie die Berufsbeschreibung es vorgibt, das Servieren ist ein Kernteil deiner Tätigkeit.
  • Pflege des Betriebes: Vom morgendlichen Decken des Tisches bis zum abendlichen Hochstellen der Stühle. Ein sauberer Betrieb ist ein erfolgreicher Betrieb.

Deine Aufgaben als Servierfachkraft im Detail

Beratung: „Also ICH empfehle Ihnen den Barsch!“ 

So, oder so ähnlich, könntest du später einmal Kunden beraten. Denn genau diese Tätigkeit ist es, womit du dir nicht nur eventuell ein bisschen Trinkgeld verdienen, sondern auch Kunden bei ihren Entscheidungsprozessen unter die Arme greifen kannst. Mit deinem Wissen über die Speise- und Getränkekarte hilft du Menschen bei der Auswahl und bewegst diese wohlmöglich auch dazu, etwas Neues zu probieren. Wichtig ist hierbei aber: Sei dabei professionell und freundlich, denn du spiegelst deine gesamte Lehrstelle wider. So kannst du direkt zum Image deines Betriebes etwas beitragen und mit etwas Glück auch deine Chancen auf etwas Trinkgeld erhöhen.

Kassieren: Kasse mit Klasse

Nahezu überall, wo mit Geld gearbeitet wird, wird auch mit Kassen gearbeitet. Als Servierfachkraft bist du keine Ausnahme. Das Vor- und Nachbereiten deiner Kasse, wie z. B. die abendliche Abrechnung, sind ein elementarer Teil deiner Lehre.

Aber auch das Rausgeben von Wechselgeld und das eventuelle Tauschen von Geldscheinen in kleinere oder größere, je nach Wunsch und Situation, wird des Öfteren passieren. Hier ist schnelles Kopfrechnen ein klarer Vorteil.

Servieren: Das Essen ist angerichtet

Zum Servieren gehört mehr als nur fertiges Essen von A nach B zu tragen. Von Anfang an begleitest du die Kunden durch den Prozess, vom Zuweisen der Tische über das Verteilen der Speisekarte bis hin zu dem oben erwähnten Empfehlen von Gerichten und Getränken. Logischerweise gehört das Servieren der bestellten Gänge sowie das Abkassieren und Abräumen auch zu deinem Aufgabenbereich.

Pflege des Betriebes: Tischlein deck dich

Bevor die ersten Kunden überhaupt reingelassen werden, sollte der Gastraum natürlich sauber und gepflegt sein. Dazu gehört nicht nur das Reinigen der Teller, Gläser und des Bestecks, das muss alleine aus hygienischen Maßnahmen sauber sein, sondern auch das Sauberhalten der Stühle, das Decken der Tische und auch das Wischen des Bodens. Denn wenn du in deinem Betrieb nicht essen gehen würdest, würden die Kunden es auch nicht.

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Inhalte der Lehre

Die Lehre zur Servierfachkraft ist eine duale Lehre. Das bedeutet, dass du nicht nur theoretische Inhalte in der Berufsschule lernst, sondern auch dein Wissen praktisch im Betrieb anwenden kannst. Im Normalfall dauert die Lehre drei Jahre. Freie Lehrstellen findest du überall dort, wo Menschen Essen serviert bekommen, Cocktails gemixt werden oder eine Mischung aus den beiden. Restaurants, Hotelgarnis oder sogar die Speiseabteilungen von Eisenbahnen und Schiffen sind alle potenziellen Arbeitsplätze für dich.

Schulische Inhalte

Die Berufsschule stellt nur einen Teil deiner zwei Bildungsstätten dar. Im Blockunterricht, welcher auf zehn Schulwochen pro Jahr angesetzt ist, lernst du den theoretischen Teil deiner Lehre. Allgemeinbildende Fächer wie Religion, Deutsch und Gemeinschaftskunde stärken dein Allgemeinwissen. In fachtheoretischen Fächern wie Tourismusgeografie, Fachrechnen, Restaurantführung und -organisation lernst du Themen, welche direkten Einfluss auf deine Lehre zur Servierfachkraft haben werden.

Praktische Inhalte

Im praktischen Teil bekommst du zu Beginn deiner Lehre die Grundlagen sämtlicher Tätigkeiten vermittelt, welche du tagtäglich brauchst. Beim Kassieren lernst du, wie du einen Kassenabschluss vornimmst und wie du die Einnahmen korrekt verstauen kannst. Wie du richtig Kundengespräche führst und welche Tipps und Tricks du anwenden kannst, um mit gereizteren Kunden umzugehen, lernst du auch nach und nach während deiner Lehre.
Wenn du auch für Thekendienste eingesetzt werden sollst, dann wirst du im Laufe der Zeit auch die Grundlagen des Cocktail-Mixens erlernen. Dazu kommt auch das Kontrollieren von Personalausweisen zur Altersüberprüfung, wenn es, zum Beispiel, um alkoholische Getränke geht.

Lehrstelle finden

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Wie gut passt der Beruf Servierfachkraft / Cammeriere zu dir?

Wenn du dich in deinem Beruf gerne schick anziehen möchtest, ist der Beruf Servierfachkraft / Cammeriere genau der richtige für dich.
Wenn du nicht körperlich anstrengend arbeiten möchtest, könnten andere Berufe besser zu dir passen.
Gut zu wissen...
  • Wusstest du, dass es 31 verschiedene Löffelarten gibt? Von Honiglöffeln über Kiwilöffel bis hin zu den Apostellöffeln gibt es für nahezu jede Situation, den passenden Löffel.
  • Ein kleines Küchenmesser wird im hessischen auch ein „Kneipchen“ genannt.
  • Die Lehre zur Servierfachkraft gibt es, so wie in diesem Beitrag erwähnt, nur in Italien. In anderen Ländern heißt sie entweder anders, oder ist mit anderen Aufgabenbereichen verknüpft.

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