Straßenbauer / Straßenbauerin Lehre & Beruf

Straßenbauer bei der Arbeit. Straßenbauer bei der Arbeit. Straßenbauer bei der Arbeit.

Bildungsweg:

Duale Ausbildung

Schul­abschluss:

Hauptschulabschluss

Ausbildungs­dauer:

3 Jahre


Deine Stärken

  • Handwerklich arbeiten
  • Gewissenhaft und präzise arbeiten
  • Technische Zusammenhänge verstehen

Ausbildungs- und Einstiegs­gehalt

1. Jahr 1.080 €
2. Jahr 1.200 €
3. Jahr 1.400 €
Einstieg 2.800 €

Infos zum Beruf

Was macht ein Straßenbauer / eine Straßenbauerin?

Als Straßenbauerin oder Straßenbauer sorgst du dafür, dass Menschen überall hinkommen, egal wie weit entfernt ein Ort liegt. Du baust nicht nur Haupt- und Nebenstraßen, sondern gestaltest auch sichere Radwege, Gehwege und Plätze, auf denen sich Menschen täglich bewegen. Auch an großen Projekten wie Autobahnen, Kreuzungen oder sogar Start- und Landebahnen von Flugplätzen arbeitest du mit.

Typische Aufgaben als Straßenbauer / Straßenbauerin

Typische Aufgaben als Straßenbauer / Straßenbauerin

Baustelle vorbereiten:

Als erstes muss die Baustelle eingerichtet werden. Daher vermisst du die Gehwege, stellst Hinweisschilder für Autofahrer und Fußgänger auf und installierst eine mobile Ampelanlage. Dann steckst du die Baustelle ab und markierst den Straßenverlauf sowie die Bordsteinfluchten. So ist für alle klar erkennbar, bis wohin sie arbeiten müssen und welcher Bereich von Bäumen oder Sträuchern befreit werden muss.


Bodenmasse bearbeiten:

Damit später eine Straße entstehen kann, musst du zuerst den Boden bearbeiten. Deshalb trägst du Mutterboden ab, entfernst Hindernisse und sorgst für eine ebene Fläche. Du planierst und verdichtest dann den Boden mit großen Maschinen wie Planierraupen und Walzen.


Schotterschichten auftragen:

Straßen benötigen für ihre Stabilität und besonders als Frostschutz ein gutes Fundament bzw. einen Unterbau. Du verteilst Schotter und andere Gesteinsgemische auf der Bodenmasse. Je gleichmäßiger du die Schotterschicht aufträgst, umso besser ist später die Lastverteilung auf dem Asphalt.


Straßen asphaltieren:

Die Fahrbahndecke muss nicht zwingend aus Asphalt bestehen, häufig wird auch Beton verwendet. Aber in beiden Fällen trägst du eine flüssige Masse auf der Schotterschicht auf. Auch diese verdichtest und glättest du anschließend. Dabei achtest du auf eine Rinne, in die das Regenwasser abfließen kann. Soll eine Fläche mal nicht asphaltiert werden, verlegst du z. B. Pflastersteine.


Wege warten und reparieren:

Durch die Wetterbedingungen, die hohe Nutzung oder bei einem Unfall können Risse und Löcher in Wegen entstehen. Damit sie kein Risiko im Straßenverkehr darstellen, reparierst du sie schnellstmöglich. Mit großen Fräsen oder einem Presslufthammer entfernst du den kaputten Teil. Je nach Arbeitsort musst du aufpassen, dass du keine Stromkabel oder Entwässerungsgräben beschädigst. Dann baust du eine neue Schotterschicht ein und schließt das Loch mit einer Deckschicht aus Asphaltbeton.

Hinweis: Hinweis: Die Aufgaben unterscheiden sich je nach Baustelle, deinem Arbeitsort und deinen Zuständigkeiten.

Wie sieht der Berufsalltag als Straßenbauer aus?

5:00 Uhr: Arbeitsbeginn
Dein Arbeitstag beginnt heute schon sehr früh. Das Gute daran, du hast um 13:30 Uhr Feierabend! In der Firma angekommen gibt es eine kurze Einweisung der Baustellenleitung. Eine Autobahn weist auf einem kurzen Stück schwere Beschädigungen auf. Die sollen schnellstmöglich behoben werden.

5:30 Uhr: Baustelle absperren und sichern
Um die Sicherheit der Baustelle auf einer Autobahn zu gewährleisten, musst du den Bereich absperren. Das geht am besten, bevor der Berufsverkehr startet und es deutlich voller wird. Hast du alle benötigten Materialien eingepackt, fährst du mit deinen Kollegen zur besagten Autobahn. Schnell zieht ihr euch die Warnwesten an und stellt in Teamarbeit Warnleuchten und Leitkegel auf. So ist der Baustellenbereich abgesichert und die Autos fahren langsam an euch vorbei.

7:30 Uhr: kaputten Asphalt abtragen
Jetzt sind auch die Baumaschinen angekommen. Du legst direkt los und trägst den kaputten Asphalt mit einer Fräse ab. Da du vorher genau angezeichnet hast, welcher Bereich erneuert werden soll, kannst du die Fläche gezielt bearbeiten. Auch der Unterbau muss mit einem Bagger entfernt werden. Sind die abgetragenen Materialen auf einen Muldenkipper geladen, kann es an den Wiederaufbau gehen.

11:00 Uhr: Unterbau erneuern
Zuerst verdichtest du die noch vorhandene Bodenmasse. Danach kümmerst du dich um die Schotterschicht für den neuen Unterbau. Du verteilst ausreichend Gesteinsgemisch in der ausgehobenen Fläche und achtest auf eine gleichmäßige Dicke. Dann verdichtest du die Steine gründlich mit einer Rüttelplatte, bis eine glatte Oberfläche entsteht.

12:30 Uhr: Autobahn asphaltieren
Nach der Mittagspause geht es gestärkt weiter. Du darfst die Asphaltiermaschine bedienen und bringst das Gerät in Position. Zentimeter für Zentimeter asphaltierst du den Streckenabschnitt. Deine Kollegen glätten die Masse parallel, sodass die neue Autobahndecke keine Unebenheiten bekommt.

13.30 Uhr: Feierabend
Du freust dich, dass die Fläche nur ein paar Quadratmeter groß war und die gesamten Bauarbeiten an einem Tag geschafft wurden. Wenn der Asphalt trocken und ausgehärtet ist, müsst ihr die Absperrung in den nächsten Tagen nur noch abbauen. Aber für heute ist erstmal Feierabend!

Wo arbeitet man als Straßenbauer?

Als Straßenbauerin bzw. Straßenbauer arbeitest du meist draußen an der frischen Luft auf verschiedenen Baustellen.

Deine Arbeit tätigst du dabei hauptsächlich:

  • Im Straßen-, Rollbahnen- und Sportanlagenbau
    Hier riecht es nach Asphalt und frischer Erde, Maschinen rollen über den Boden und überall wird vermessen, geebnet und verdichtet. Du sorgst dafür, dass Straßen glatt, Rollbahnen sicher und Sportplätze perfekt angelegt sind. Schritt für Schritt entsteht etwas, das täglich genutzt wird.
  • Im Schachtbau sowie im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau
    Tief unter der Erde arbeitest du dort, wo kaum jemand hinsieht, aber alles funktioniert. Du verlegst Rohre und Kabel, sicherst Schächte und kümmerst dich darum, dass Wasser, Strom und Daten genau dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

  • Bei kommunalen Bauämtern oder Straßen- und Autobahnmeistereien
    Hier überwachst du Bauarbeiten, prüfst und reparierst Straßen, damit alles in Schuss bleibt. Du trägst die Verantwortung dafür, dass Menschen sicher und gut unterwegs sind.
Gut zu wissen...
  • Das deutsche Straßennetz setzt sich hauptsächlich aus Bundes-, Landes-, Kreis- sowie Gemeindestraßen zusammen und umfasst eine Länge von rund 830.000 km.
  • Eine Autobahn kann je nach Bauweise und Belastung bis zu 75 cm dick sein.
  • Die älteste Autobahn Deutschlands ist die A555 zwischen Bonn und Köln. Die 20 km lange Straße wurde 1932 eröffnet.

Voraussetzungen

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Straßenbauer / Straßenbauerin erfüllen?

Für deine Straßenbauerin- bzw. Straßenbauer-Ausbildung sind einige Stärken besonders gefragt. Wenn du grundsätzlich technische Zusammenhänge verstehst und gerne handwerklich und präzise arbeitest, sind das schon super Voraussetzungen! Denn damit eine sichere Fahrbahn entsteht, musst du genau nach Vorschriften und Bauplänen vorgehen.

Außerdem fordern manche Unternehmen einen Führerschein der Klasse B oder C, da Firmenfahrzeuge oder Lkw von einer zur nächsten Baustelle gefahren werden müssen. Die gute Nachricht, wenn du noch keinen Führerschein hast: Viele größere Bauunternehmen oder öffentliche Arbeitgeber (wie Landesbetriebe für Straßenbau) übernehmen die Kosten für den Pkw- (Klasse B) und/oder den Lkw-Führerschein (Klasse C/CE) für dich, sobald du das passende Alter hast.

Stärken

Stärken

Handwerklich arbeiten:

Du brauchst handwerkliches Geschick, um Asphalt gezielt abzutragen oder einen neuen Unterbau zu schaffen. Schließlich gehört es zu deinen täglichen Aufgaben, die Straßen für die Asphalt- oder Betondecke vorzubereiten. Außerdem fördert es den sicheren Umgang mit vielen unterschiedlichen Werkzeugen und Maschinen.


Gewissenhaft und präzise arbeiten:

Deine Straßen werden in den nächsten Jahren von vielen tausend Menschen befahren. Damit sie auch sicher sind, hältst du dich genau an die Vorschriften. Unebenheiten oder eine zu starke Neigung können schwere Folgen haben. Häufig arbeitest du auf großen Baustellen, die sehr lange dauern, beispielsweise, wenn eine Autobahn saniert wird. Dann ist deine Geduld gefragt. Auch nach einiger Zeit musst du noch sorgfältig und konzentriert arbeiten.


Technische Zusammenhänge verstehen:

Technisches Verständnis ist wichtig, weil du oft nach Bauplänen oder Zeichnungen arbeitest. Diese solltest du lesen und verstehen können. Auch wenn du Baustellen ausmisst und Skizzen anfertigst, musst du mit Messrädern und Lasermessern umgehen können. Dank deiner Arbeit sind Straßen eben und verkehrssicher. Der stabile Unterbau sorgt für ein langes Leben der Straßen.

Welchen Schulabschluss brauche ich für die Lehre als Straßenbauer / Straßenbauerin?

Für die Straßenbauer-Ausbildung wird in der Regel ein Hauptschulabschluss von den Ausbildungsbetrieben gefordert. Es gibt aber kein Gesetz, das den Schulabschluss festlegt.

Ablauf und Inhalte

Wie läuft die Ausbildung zum Straßenbauer / zur Straßenbauerin ab?

Die duale Ausbildung zur Straßenbauerin bzw. zum Straßenbauer dauert 3 Jahre. In dieser Zeit arbeitest du im Betrieb und besuchst die Berufsschule. Nach 2 Jahren der Ausbildung kannst du bereits den Abschluss zur Tiefbaufacharbeiterin bzw. zum Tiefbaufacharbeiter mit dem Schwerpunkt Straßenbauarbeiten erhalten.

Nach der Hälfte deiner Ausbildungszeit steht die Zwischenprüfung an. Am Ende hast du dann die Abschlussprüfung, um deinen Gesellenbrief zu erhalten.

Inhalte der Lehre

Betriebliche Lehrinhalte

Betriebliche Lehrinhalte

Flächen asphaltieren und pflastern:

Egal ob Pflastersteine, Plattenbeläge, Asphalt oder Beton: Du lernst, welche Decke sich für welche Fläche eignet. Außerdem ist es wichtig zu wissen, wie der dazugehörige Unterbau aufgebaut sein muss und was es bei Versorgungs- oder Entwässerungsschächten zu beachten gibt.


Böden und Gräben bearbeiten:

Häufig wirst du bei Baustellen Straßengräben und tiefe Baugruben ausheben. Diese sicherst du und stützt sie richtig ab, für deine Sicherheit aber auch für Fußgänger oder Passanten. Gleichzeitig musst du die Wände so befestigen, dass keine Erde nachrutscht.


Beton- und Stahlbetonbauteile herstellen:

Manche Straßen werden anstatt von Asphalt mit Betonplatten bedeckt. Aber auch sonst benötigst du Teile aus Beton oder sogar Stahlbeton. Daher schaust du dir an, wie Bewehrungen für den Stahlbeton gebaut werden und wie Beton verarbeitet wird.


Straßen vermessen:

Genaue Maße können nur vor Ort aufgenommen werden. Mit Messrädern und Lasermessern ermittelst du die genauen Werte und Daten. So kannst du maßgenaue Unterlagen erstellen und Skizzen anfertigen.


Baustellen planen, organisieren und vorbereiten:

Es wird ein Arbeitsplan erstellt und der Ablauf organisiert. Du prüfst den Lagerbestand und wählst die passenden Baustoffe für dein Projekt aus. Dann musst du die Baustelle einrichten. Also sicherst du den Bereich ab und räumst ihn anschließend frei, damit die Bauarbeiten beginnen können.

Inhalte in der Berufsschule

Inhalte in der Berufsschule

Verkehrswege:

Unterschiedliche Straßen und Wege haben verschiedene Voraussetzungen. Auf einer Autobahn sind hohe Geschwindigkeiten erlaubt und sie werden von schweren Lkw befahren. Die Fußgängerzone in der Innenstadt sieht hingegen kaum Autos und soll keine große asphaltierte Fläche sein. Daher setzt du dich mit Belägen wie Asphalt, Beton und Pflastersteinen genau auseinander.


Erdarbeiten:

Du schaust dir im Unterricht an, wie die Grundlage für dein Bauwerk geschaffen und die Baufläche erschlossen wird. Wie werden Baugruben ausgehoben und wie werden Erddämme gebaut?


Materialen und Maschinen:

Auf Baustellen arbeitest du mit vielen verschiedenen Materialien und Maschinen. Du beschäftigst dich mit den Eigenschaften von Holz, Beton, Stahl, Steinen und Asphalt. Wofür wird welcher Baustoff richtig eingesetzt? Auch die verschiedenen Maschinen, ihre Bedienung und ihre jeweiligen Einsatzzwecke werden dir erklärt.


Instandhaltung:

Straßen sind der Witterung und der hohen Belastung durch Fahrzeuge ausgesetzt, daher zeigen sie nach gewisser Zeit Verschleißspuren. Deshalb lernst du, wie du bei Reparaturarbeiten vorgehst und unterschiedliche Verkehrswege wieder instand setzt.


Baustelleneinrichtung:

Du erfährst, wie du eine Baustelle absicherst und einrichtest. Weitere Themen sind, wie Lagerflächen für Material und Maschinen angelegt werden und wie der Ablauf organisiert wird.

Wie viel verdient man in der Lehre als Straßenbauer / Straßenbauerin?

Während der Lehre als Straßenbauer / Straßenbauerin kannst du mit folgenden Lehrlingseinkommen rechnen:

  • 1. Lehrjahr: 1.080 Euro
  • 2. Lehrjahr: 1.200 Euro
  • 3. Lehrjahr: 1.400 Euro

Du möchtest gerne mehr erfahren? Hier geht es zur Straßenbauer / Straßenbauerin Gehaltsseite.

Nach der Lehre kannst du...
  • jede Straße wieder sicher und befahrbar machen.
  • Teil riesiger Autobahnprojekte sein.
  • individuelle Muster mit Pflastersteinen kreieren.

Karriere

Welche Fort- und Weiterbildungs­möglichkeiten gibt es als Straßenbauer / Straßenbauerin?

Nach der Ausbildung zur Straßenbauerin bzw. zum Straßenbauer hast du viele Möglichkeiten für eine Weiterbildung.

Weiterbildungen

Weiterbildungen

Berufliche Anpassung – Pflasterbau:

Nach der Weiterbildung bist du Experte für alle Pflasterarbeiten. Egal ob Groß-, Klein-, Mosaik- oder Verbundsteinpflaster, du ordnest sie nach Verlegeplan und Richtschnüren in geplanten Mustern an. Anschließend füllst du die Fugen mit Sand oder Zementschlämmen und verfestigst die Pflasterfläche mit dem Flächenrüttler.


Berufliche Anpassung – Baumaschinenführung:

Du spezialisierst dich auf Baumaschinen aller Art. Auf der Baustelle bist du vom kleinen Bagger bis hin zur großen Asphaltiermaschine für alle Geräte verantwortlich.


Techniker – Bautechnik (Tiefbau):

Als Bautechniker erstellst du Bauzeichnungen und -pläne. Du fertigst Entwurfszeichnungen, Detail- und Ausführungspläne sowie maßstabsgerechte Baumodelle an. Auch die statischen oder bauphysikalischen Berechnungen führst du durch. Dann kalkulierst du die Baukosten und koordinierst den Bauprozess.


Studium – Vermessungstechnik:

Im Studium vertiefst du deine Kenntnisse in der Geoinformatik. Du beschäftigst dich mit Mathe, Physik sowie der Erfassung, Analyse, Verarbeitung und Darstellung raumbezogener Daten.

Wie sind die Zukunftsaussichten als Straßenbauer / Straßenbauerin?

Deine Zukunft als Straßenbauerin bzw. als Straßenbauer sieht sehr gut aus. Handwerkliche Berufe werde vermehrt gesucht! Es gibt immer Straßen, die gebaut oder repariert werden müssen. Außerdem werden Autobahnen auch überall weiter ausgebaut. Darüber hinaus gibt es verschiedene Schwerpunkte, auf die du dich nach der Ausbildung spezialisieren kannst.

Mit dieser Ausbildung startest du in ein spannendes Berufsleben: Du kannst dich auf unzählige Bauprojekte freuen und hast viele Möglichkeiten, dich weiterzubilden. Vom Techniker bis hin zu angesehenen Studiengängen – als Straßenbauer hast du jede Menge Perspektiven!

Wie viel verdient man als Straßenbauer / Straßenbauerin?

Als Straßenbauer / Straßenbauerin kannst du nach deiner Lehre mit einem Einstiegsgehalt von 2.800 EUR rechnen.

Du möchtest gerne mehr erfahren?

Hier geht es zur Straßenbauer / Straßenbauerin Gehaltsseite.

Bewerbung

Worauf muss ich achten?

Als angehende Straßenbauerin oder angehender Straßenbauer solltest du zeigen, dass du handwerklich geschickt bist und Spaß an technischen Zusammenhängen hast. Genau diese Stärken gehören unbedingt in deine Bewerbung, denn sie signalisieren dem Arbeitgeber, dass du für den Beruf bestens geeignet bist.

Deine Bewerbungsunterlagen sind dein erster Schritt zum Ausbildungsplatz. Sie geben dem Unternehmen einen wichtigen ersten Eindruck von dir und entscheiden darüber, ob du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst. Deshalb lohnt es sich, deine Bewerbung besonders überzeugend zu gestalten.

Im Anschreiben erklärst du, warum gerade du die passende Person für die Ausbildung bist. Wenn du schon praktische Erfahrungen im Handwerk gesammelt hast, zum Beispiel durch ein Praktikum oder kleine Projekte, solltest du das unbedingt erwähnen. So zeigst du, dass du den Beruf wirklich kennenlernen möchtest.

In deinem Lebenslauf führst du alle bisherigen Tätigkeiten stichpunktartig auf: Nebenjobs, Praktika, Projekte sowie besondere Kenntnisse wie Fremdsprachen oder deine Führerscheinklasse. Auch Hobbys, die zu deinem handwerklichen oder technischen Interesse passen, kannst du einbauen.

Bevor du deine Bewerbung abschickst, lies sie sorgfältig Korrektur. Achte auf richtige Rechtschreibung und darauf, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind. So hinterlässt du einen professionellen und zuverlässigen Eindruck.

Zum Bewerbungsratgeber

3 Tipps für deine Bewerbung
  • Betone praktische Erfahrungen:
    Du hast schon ein Praktikum mit handwerklichen Tätigkeiten gemacht? Oder du hast bei Pflasterarbeiten im Garten deiner Eltern geholfen? Super, dann erwähne das in deiner Bewerbung!
  • Zeige deine Motivation:
    Erkläre, warum du dich für den Beruf des Straßenbauers interessierst. Du kannst zum Beispiel deine Begeisterung für Baumaschinen und das Entstehen von riesigen Autobahnen angeben.
  • Sei sorgfältig bei deinen Bewerbungsunterlagen:
    Achte darauf, dass deine Bewerbung sauber und vollständig ist. Verfasse einen gut strukturierten Lebenslauf und schreibe ein individuelles Anschreiben für den jeweiligen Ausbildungsbetrieb. Eine 08/15-Bewerbung ist ein No-Go!

Was ziehe ich zum Bewerbungsgespräch an?

Im Bewerbungsgespräch für eine Ausbildung zur Straßenbauerin bzw. zum Straßenbauer sollte deine Kleidung gepflegt, praktisch und professionell wirken. Du darfst ruhig zeigen, dass du in einem handwerklichen Beruf starten möchtest.

  • Empfehlungen für Männer: Ein ordentliches Hemd oder ein Poloshirt mit einer gutsitzenden Stoffhose oder dunklen Jeans. Ein dezentes Outfit reicht völlig aus. Eine Krawatte passt nicht zu deinem späteren Berufsalltag!
  • Empfehlungen für Frauen: Eine schlichte Bluse oder ein einfarbiges Shirt ohne bunte Muster mit einer dunklen Jeans oder einer Stoffhose. Nutze eher dezentes Make-up und schlichten Schmuck.
Wie gut passt der Beruf Straßenbauer / Straßenbauerin zu dir?

Der Beruf Straßenbauer / Straßenbauerin passt gut zu dir, wenn ...

  • ... du in deinem Beruf gerne etwas mit deinen Händen erschaffen möchtest.
  • ... du in deinem Beruf gerne mit großen Maschinen arbeiten möchtest.
  • ... du in deinem Beruf gerne mit anderen zusammenarbeiten möchtest.

Der Beruf Straßenbauer / Straßenbauerin passt weniger zu dir, wenn ...

  • ... du nicht körperlich anstrengend arbeiten möchtest.
  • ... du nicht viel unterwegs sein möchtest.
  • ... du nicht überwiegend draußen arbeiten möchtest.

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